Casino-Gewinne in der Schweiz richtig versteuern

Aktuell für Oktober 2026
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Von der einzelnen Spielrunde bis zur Auszahlung: So lassen sich Gewinne, Guthaben und steuerlich relevante Vorgänge unterscheiden.

Schweizer Franken, Steuerformular und Edelweiss auf einem Holztisch

Wie Gewinne im Online-Casino tatsächlich entstehen und ausgezahlt werden

Ein Gewinn im Online-Casino entsteht nicht erst bei der Auszahlung. Er entsteht in dem Moment, in dem eine abgeschlossene Spielrunde ein positives Ergebnis ergibt und der entsprechende Betrag dem Spielerkonto gutgeschrieben wird. Die Auszahlung ist ein nachgelagerter Vorgang: Aus virtuellem Kontoguthaben wird Geld, das über den gewählten Zahlungsweg an die betreffende Person überwiesen wird.

Diese Trennung ist entscheidend. In der Praxis werden Spielrunde, Gutschrift, Kontostand und Auszahlung oft als ein einziger Vorgang wahrgenommen. Tatsächlich handelt es sich um verschiedene Schritte mit jeweils eigener Dokumentation.

Vom Einsatz zum einzelnen Ergebnis

Am Anfang steht der Einsatz. Bei einem Slot wird eine Drehung ausgelöst, bei Roulette wird eine abgeschlossene Runde ausgewertet, bei einem Tischspiel endet die Hand mit einem feststehenden Ergebnis. Erst wenn das Ergebnis technisch abgeschlossen ist, berechnet das System den Gewinn oder Verlust.

Als einzelnes Gewinnereignis kann daher beispielsweise gelten:

Die Bezeichnung des Spiels ist dabei weniger wichtig als die abgeschlossene Einheit. Eine laufende Runde ist noch kein endgültiges Ergebnis. Erst die abgeschlossene und im System gespeicherte Auswertung erzeugt die Grundlage für eine Gutschrift.

Wer sich mit dem Thema Casino-Gewinne versteuern in der Schweiz 2026 beschäftigt, sollte zunächst auf die offizielle Zulassung eines Online-Casinos achten. Diese Übersicht ordnet die Anbieter nach ihrer jeweils angegebenen ESBK-Konzession ein.

1. CasiNeo.ch

Lizenz: ESBK — Online-Konzession Nr. 2023-B-10-E, Casinò Locarno CasiNeo.ch verfügt über eine ESBK-Online-Konzession mit der Nummer 2023-B-10-E, die dem Casinò Locarno zugeordnet ist. Damit ist der Anbieter in dieser Übersicht durch eine konkret benannte Schweizer Online-Konzession ausgewiesen.

2. Admiral.ch

Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Casinò Mendrisio Admiral.ch ist mit einer ESBK-Konzessionserweiterung des Casinò Mendrisio verbunden. Diese Konzessionszuordnung macht den Anbieter für die Einordnung im Schweizer Markt relevant.

3. Jackpots.ch

Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Grand Casino Baden Jackpots.ch wird durch eine ESBK-Konzessionserweiterung des Grand Casino Baden ausgewiesen. Der Anbieter ist damit einem konkret genannten Schweizer Casino zugeordnet.

4. Pasino.ch

Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Nr. 2023-B-14-E, Casino du Lac Meyrin Pasino.ch verfügt über eine ESBK-Konzessionserweiterung mit der Nummer 2023-B-14-E für das Casino du Lac Meyrin. Die konkrete Konzessionsnummer und die Zuordnung bieten eine klare Grundlage für die Aufnahme in die Übersicht.

5. StarVegas.ch

Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Casino Interlaken StarVegas.ch ist durch eine ESBK-Konzessionserweiterung des Casino Interlaken gekennzeichnet. Damit ist eine konkrete Verbindung zu einem Schweizer Casino dokumentiert.

6. 7Melons.ch

Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Grand Casino Bern 7Melons.ch verfügt über eine ESBK-Konzessionserweiterung des Grand Casino Bern. Der Anbieter ist dadurch im Rahmen dieser Übersicht einer benannten Schweizer Konzession zugeordnet.

7. SwissCasinos.ch

Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Casino Zürichsee AG (Pfäffikon) SwissCasinos.ch wird mit einer ESBK-Konzessionserweiterung der Casino Zürichsee AG in Pfäffikon geführt. Diese Angabe weist auf eine konkrete konzessionierte Schweizer Trägerschaft hin.

8. MyCasino.ch

Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Grand Casino Luzern MyCasino.ch ist mit einer ESBK-Konzessionserweiterung des Grand Casino Luzern verbunden. Die genannte Konzessionszuordnung ist das zentrale Merkmal des Anbieters in dieser Übersicht.

9. Casino777.ch

Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Casino Davos Casino777.ch verfügt über eine ESBK-Konzessionserweiterung des Casino Davos. Damit ist der Anbieter einem konkret benannten Schweizer Casino zugeordnet.

10. Swiss4Win.ch

Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Casinò Lugano Swiss4Win.ch wird durch eine ESBK-Konzessionserweiterung des Casinò Lugano ausgewiesen. Diese Zuordnung bildet die sachliche Grundlage für seine Aufnahme in die Liste.

Bei einem positiven Ausgang wird der Gewinn dem Spielerkonto hinzugefügt. Das Konto zeigt danach den verfügbaren Saldo, der aus Einzahlungen, Einsätzen, Gewinnen und gegebenenfalls anderen Gutschriften bestehen kann. Genau an dieser Stelle entstehen in der Praxis die meisten Missverständnisse: Der Kontostand ist nicht automatisch identisch mit einem einzelnen Gewinnereignis. Er kann mehrere Ergebnisse und verschiedene Geldbewegungen enthalten.

Gutschrift und tatsächliche Auszahlung

Eine Gutschrift bedeutet zunächst nur, dass der Anbieter den Betrag im Spielerkonto verbucht hat. Das Geld ist damit innerhalb der Plattform verfügbar, aber noch nicht zwingend auf einem Bankkonto oder einem anderen externen Zahlungsweg angekommen.

Für die Auszahlung wird in der Regel eine Auszahlungsanfrage im Spielerkonto erfasst. Der Anbieter prüft anschließend, ob die Auszahlung technisch und rechtlich verarbeitet werden kann. Dazu gehören die Zuordnung zum Spielerkonto, die Prüfung des verfügbaren Guthabens und die Verwendung eines zugelassenen Zahlungswegs. Welche einzelnen Prüfungen im konkreten Fall vorgenommen werden, hängt vom Anbieter und vom betreffenden Konto ab.

Zahlungen im Online-Casino: Methoden im Überblick

Der Ablauf lässt sich sachlich so beschreiben:

  1. Ein Einsatz wird einem Spielereignis zugeordnet.
  2. Das Spiel liefert ein abgeschlossenes Ergebnis.
  3. Ein Gewinn wird im Spielerkonto gutgeschrieben.
  4. Das Guthaben bleibt dort verfügbar oder wird zur Auszahlung angewiesen.
  5. Der Zahlungsdienst verarbeitet die Übertragung außerhalb des Spielsystems.

Erst der letzte Schritt ist die eigentliche Auszahlung. Ein Jackpot kann dabei bereits vorher als Gewinnereignis gutgeschrieben worden sein. Ob der Betrag anschließend im Konto verbleibt oder unmittelbar ausgezahlt wird, ändert nichts daran, dass die Gutschrift und die Übertragung zwei getrennte Vorgänge sind.

Warum der Kontoverlauf wichtiger ist als die einzelne Überweisung

Bei einer späteren Prüfung ist die einzelne Banküberweisung nur ein Teil der Geschichte. Aussagekräftiger ist der vollständige Kontoverlauf: Einzahlung, Einsatz, Spielrunde, Ergebnis, Gutschrift und Auszahlung müssen zeitlich und sachlich zusammenpassen.

Aus meiner Sicht liegt hier der praktische Kern. Wer nur den Zahlungseingang betrachtet, sieht nicht, wodurch der Betrag entstanden ist. Wer nur den Spielgewinn betrachtet, übersieht möglicherweise, dass ein Teil des Kontostands aus einer Einzahlung oder einer anderen Gutschrift stammt.

Kurz gesagt: Saldo ist kein Einzelgewinn.

Auch die Bezeichnung einer Transaktion entscheidet nicht allein über ihren Charakter. Bonusguthaben, Cashback, Werbezahlungen und andere nicht spielbezogene Gutschriften können anders behandelt werden als ein echter Gewinn aus einer abgeschlossenen Runde. Im Kontoverlauf sollten solche Beträge deshalb getrennt erkennbar bleiben. Eine zusammengefasste Auszahlung kann mehrere Ursprünge haben und darf nicht automatisch als ein einziges Spielergebnis verstanden werden.

Rechtlicher Rahmen des Angebots

Für Schweizer Online-Casinospiele ist außerdem entscheidend, wer das Angebot betreibt. Online-Spielbankenspiele dürfen in der Schweiz nur von konzessionierten Schweizer Spielbanken angeboten werden. Die Eidgenössische Spielbankenkommission erteilt beziehungsweise überwacht die entsprechende Konzession; ein Online-Angebot muss nachweisbar zu einem aktuell ESBK-konzessionierten Casinobetrieb gehören.

Der Markenname allein reicht dafür nicht aus. Maßgeblich ist die rechtliche Zuordnung des konkreten Angebots. Eine Lizenznummer sollte auf der Website angegeben sein, und autorisierte Betreiber werden in einer öffentlich einsehbaren amtlichen Aufstellung der ESBK geführt. Die rechtliche Einordnung eines Gewinns beginnt daher nicht erst bei der Steuererklärung, sondern bereits bei der Frage, aus welchem Angebot der Gewinn stammt.

Sind Online-Casino-Gewinne legal? Bei einem konzessionierten Schweizer Angebot ist zunächst die Zulässigkeit des Angebots maßgeblich. Das Konto darf nur von volljährigen Personen mit Wohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthalt in der Schweiz eröffnet werden. Für alle Casinospiele und Online-Spiele gilt ein Mindestalter von 18 Jahren.

Online-Spielbankenspiele dürfen in der Schweiz nur von konzessionierten Schweizer Spielbanken angeboten werden, die von der Eidgenössischen Spielbankenkommission (ESBK) überwacht werden.

Was bei einer Auszahlung dokumentiert wird

Bei einer ordnungsgemäßen Abwicklung bleiben mehrere Datensätze erhalten: das Spielereignis, die Gutschrift, die Kontobewegung und die Auszahlung. Diese Informationen können auseinanderfallen, wenn ein Gewinn zunächst im Konto verbleibt, teilweise eingesetzt oder in mehreren Schritten ausgezahlt wird.

Deshalb sollte die Herkunft eines Betrags nicht aus dem Namen des Zahlungsdienstes oder aus einer einzelnen Überweisung abgeleitet werden. Entscheidend ist die Verbindung zwischen Spielprotokoll und Kontobewegung. Für einen einzelnen Gewinn sind insbesondere das abgeschlossene Ereignis und die zugehörige Gutschrift relevant; für die Auszahlung ist zusätzlich die konkrete Transaktion entscheidend.

Die steuerliche Bewertung folgt anschließend einem eigenen Regelwerk. Für die Entstehung des Gewinns bleibt jedoch die einfache Reihenfolge maßgeblich: abgeschlossenes Spielereignis, verbuchtes Ergebnis, verfügbares Guthaben und erst danach die Auszahlung.

Welche Gewinnhöhen im Online-Casino realistisch sind

Die Frage, ob es im Online-Casino überhaupt Gewinne gibt, ist schnell beantwortet: Ja, einzelne Gewinne entstehen. Schwieriger ist die Einordnung ihrer Höhe. Ein positives Ergebnis auf dem Spielerkonto sagt noch nichts darüber aus, ob daraus eine verlässliche Einnahme, ein dauerhafter Überschuss oder lediglich ein kurzfristiger Spielausgang wird.

Online Casino ohne Wartezeit in der Schweiz

Aus meiner Erfahrung liegt genau hier der häufigste Denkfehler. Eine einzelne hohe Gutschrift wirkt auf dem Bildschirm wie ein Einkommen. Tatsächlich beschreibt sie zunächst nur ein abgeschlossenes Spielergebnis. Danach können weitere Einsätze folgen, Gewinne wieder eingesetzt werden oder das Guthaben vollständig verschwinden. Die Anzeige ist kein Gehaltsnachweis.

Einzelner Gewinn und Gesamtergebnis sind nicht dasselbe

Gewinne aus Online-Casino-Spielen entstehen ereignisbezogen. Maßgeblich ist also nicht allein der Kontostand, sondern das konkrete Ergebnis, das zu einer Gutschrift geführt hat. Ein einzelner positiver Ausgang kann klein oder außergewöhnlich hoch sein. Daraus lässt sich jedoch keine feste Regel für die nächste Runde ableiten.

Auch mehrere erfolgreiche Ergebnisse hintereinander verändern diese Grundlogik nicht. Sie können zwar zu einem höheren Kontostand führen, bleiben aber eine Abfolge einzelner Ereignisse. Eine zusammengefasste Auszahlung macht daraus keine sichere oder regelmäßig wiederkehrende Einnahme.

Das wird in Werbeaussagen gern als „grosser Gewinn“ bezeichnet. Praktisch bedeutet es zunächst: Das Guthaben ist gestiegen. Mehr nicht.

Wer die Größenordnung beurteilen will, muss deshalb drei Dinge auseinanderhalten:

Diese Werte können erheblich voneinander abweichen. Ein hoher Kontostand kann durch anschließendes Weiterspielen sinken. Ein kleinerer Gewinn kann dagegen ausgezahlt werden und damit als realisierter Betrag bestehen bleiben. Eine Auszahlung allein beweist aber ebenfalls nicht, dass insgesamt ein dauerhafter Überschuss erzielt wurde.

Gibt es gute oder hohe Gewinne im Online-Casino?

Ja, gute oder hohe Gewinne sind als einzelne Ergebnisse möglich. Ihre bloße Existenz darf aber nicht mit Planbarkeit verwechselt werden. Das Online-Casino erzeugt keine regelmäßige Einnahmequelle, nur weil gelegentlich ein auffälliger Betrag gutgeschrieben wird.

Aus Branchensicht ist das ein zentraler Unterschied zwischen Ergebnis und Erwartung. Ein hoher Gewinn ist ein Ereignis. Eine Einnahmequelle wäre dagegen ein verlässlich wiederkehrender Zufluss. Für diese Gleichsetzung gibt es bei Casinospielen keine Grundlage.

Auch eine Serie positiver Ergebnisse liefert keine Sicherheit. Sie kann den Eindruck erwecken, eine bestimmte Vorgehensweise funktioniere dauerhaft. Dieser Eindruck sagt jedoch nichts über das nächste Ergebnis aus. Frühere Gewinne machen ein späteres Ergebnis nicht wahrscheinlicher und ersetzen keine wirtschaftliche Planung.

Wichtiger Unterschied Ein hoher Kontostand oder eine einzelne Gutschrift ist kein Beleg für ein regelmäßiges oder dauerhaftes Einkommen.

Besonders problematisch wird die Einordnung, wenn Gewinne sofort wieder eingesetzt werden. Auf dem Spielerkonto kann dann ein hoher Betrag erscheinen, ohne dass dieser Betrag tatsächlich ausgezahlt wurde. Selbst eine Auszahlung beantwortet nur die Frage, welcher Betrag das Casino verlassen hat. Sie beantwortet nicht automatisch, wie hoch der persönliche Nettoüberschuss nach allen Einsätzen war.

Warum hohe Beträge nicht automatisch regelmäßiges Einkommen sind

Hohe Gewinne fallen im Verhältnis zur alltäglichen Spielerfahrung besonders stark auf. Genau deshalb werden sie in Werbematerialien, Erfahrungsberichten und sozialen Netzwerken gern hervorgehoben. Sichtbar ist der Erfolg. Unsichtbar bleiben häufig die vorherigen Einsätze, spätere Verluste und nicht ausgezahlten Kontostände.

Diese Darstellung verzerrt die Größenordnung. Ein einzelner hoher Betrag kann echt sein und dennoch kein realistisches Bild der gesamten Spieltätigkeit vermitteln. Wer nur die positive Gutschrift betrachtet, blendet die übrigen Ergebnisse aus.

Bei der Frage „Muss man Online-Casino-Gewinne versteuern?“ sollte diese wirtschaftliche Einordnung nicht mit der steuerlichen Bewertung vermischt werden. Steuerrechtlich kommt es auf die jeweils geltenden Voraussetzungen und die Art des Angebots an. Die Höhe eines einzelnen Gewinns ist dabei relevant, aber sie macht aus dem Spiel keine regelmäßige Erwerbstätigkeit.

Für Gelegenheitsspieler sind Verluste grundsätzlich nicht von Casinogewinnen abziehbar. Das bedeutet: Ein hoher Gewinn wird nicht allein deshalb bedeutungslos, weil daneben andere Spielrunden verloren wurden. Die wirtschaftliche Betrachtung des Spielers und die steuerliche Behandlung folgen nicht automatisch derselben Rechnung.

Kein sicherer Lohn.

Was eine Auszahlung tatsächlich beweist

Wenn ein Online-Casino Gewinne auszahlt, belegt das zunächst, dass eine Auszahlung durchgeführt wurde. Es beweist nicht, dass jede Gutschrift jederzeit verfügbar ist oder dass jeder angezeigte Kontostand bereits ein realisierter Gewinn darstellt.

Online-Casino mit 5 Franken Mindesteinzahlung

Umgekehrt bedeutet eine verzögerte oder abgelehnte Auszahlung nicht automatisch, dass das Casino Gewinne grundsätzlich nicht auszahlt. Für die Beurteilung kommt es auf den konkreten Vorgang, die Kontoprüfung und die Herkunft des Guthabens an. Bonusguthaben, Cashback und andere nicht spielbezogene Gutschriften können anders behandelt werden als echte Spielgewinne.

Gerade deshalb sollte der Begriff „Gewinn“ nicht pauschal für jede Kontobewegung verwendet werden. Eine Gutschrift kann aus einem Spielergebnis stammen oder aus einer Werbeaktion. Die Beträge sehen auf dem Konto ähnlich aus, haben aber nicht zwingend dieselbe Bedeutung.

Die Millionengrenze als Größenordnung, nicht als Gewinnziel

Für Schweizer Online-Casinos mit ESBK-Konzession nennen die geprüften Angaben eine Steuerbefreiung bis zu CHF 1 Million pro individuellem Gewinnereignis. Diese Schwelle bezieht sich nicht auf die Jahressumme, das gesamte Spielerkonto oder eine zusammengefasste Auszahlung. Sie ist daher keine Aussage darüber, welche Gewinnhöhe realistisch oder regelmäßig erreichbar ist.

Bei dieser Angabe bestehen für 2026 widersprüchliche Quellen. Eine Fassung nennt für Online-Casinospiele weiterhin CHF 1 Million, während eine andere für regulierte Casinogewinne einen steuerfreien Betrag bis CHF 1.071.000 nennt. Diese Abweichung darf nicht stillschweigend aufgelöst werden. Die konkrete steuerliche Einordnung gehört in den dafür vorgesehenen Abschnitt und sollte anhand der zuständigen Schweizer Vorgaben geprüft werden.

Auch bei den abzugsfähigen Einsätzen weichen die geprüften Angaben voneinander ab. Eine Fassung nennt auf das Spielkonto eingezahlte Einsätze bis zu einem jährlichen Höchstbetrag von CHF 25.000. Eine andere spricht von abgebuchten Einsätzen bis zu etwa CHF 25.000 bis CHF 26.800, abhängig vom Kantonsrecht. Das sind unterschiedliche Beschreibungen von Betrag und Bemessungsgrundlage.

Die Zahlen zeigen vor allem eines: Steuerliche Schwellen beschreiben nicht die Wahrscheinlichkeit eines Gewinns. Sie ordnen ein Ergebnis ein, nachdem es entstanden ist. Wer die steuerliche Behandlung von Gewinnen aus dem Online-Casino beurteilt, sollte daher zuerst die tatsächliche Größenordnung und den Charakter des einzelnen Ergebnisses klären.

Steuerfreie Grenze (Einzelereignis) CHF 1 Million bis CHF 1.071.000 (je nach Quelle/Regelung)

Jährlicher Abzug (Einsätze) CHF 25.000 bis CHF 26.800

Verrechnungssteuer 35 % auf Beträge über der Millionengrenze

Wie hoch Gewinne bei Slots und anderen Casinospielen ausfallen können

Die Höhe eines Casino-Gewinns lässt sich nicht sinnvoll allein über den Kontostand oder eine spätere Auszahlung beurteilen. Steuerlich und praktisch zählt zunächst das einzelne abgeschlossene Ergebnis. Genau hier entstehen die häufigsten Missverständnisse: Mehrere Spielrunden können in einer Auszahlung zusammenlaufen, bilden dadurch aber nicht automatisch ein einziges Gewinnereignis.

Was als einzelnes Ergebnis gilt

Bei einem Slot ist ein einzelner Dreh das maßgebliche Ereignis. Bei Tischspielen zählt das abgeschlossene Spielergebnis, etwa eine Roulette-Runde oder eine beendete Hand. Auch ein Jackpot kann als eigenes Ereignis gelten, sobald er dem Spielerkonto gutgeschrieben oder ausgezahlt wird.

Diese Unterscheidung beantwortet die Frage, wie hoch Gewinne bei Casino-Slots oder anderen Online-Casinospielen steuerlich betrachtet werden. Nicht die Zahl der Buchungen auf dem Konto entscheidet, sondern die Entstehung des jeweiligen Ergebnisses. Eine Sammelauszahlung kann daher mehrere vorher getrennte Spielereignisse enthalten.

Aus meiner Zeit im Casinobetrieb ist genau das bekannt: Auf dem Bildschirm wirkt eine Auszahlung wie ein einziger Vorgang. Im Hintergrund stammen die Beträge aber möglicherweise aus verschiedenen abgeschlossenen Runden. Sichtbare Zahlung und steuerlich relevantes Ereignis sind nicht zwingend dasselbe.

Eine Auszahlung ist nicht immer ein Gewinnereignis.

Die Millionengrenze bezieht sich nicht auf das Jahr

Für Online-Casinospiele wird eine Steuerfreigrenze von CHF 1 Million je einzelnem Gewinnereignis genannt. Steuerpflichtig ist nur der Betrag, der diese Grenze überschreitet. Die Schwelle bezieht sich nicht auf die Jahressumme, das Spielerkonto oder eine zusammengefasste Auszahlung.

Bei der Höhe eines Ergebnisses ist deshalb die zeitliche und spieltechnische Abgrenzung entscheidend. Ein einzelner hoher Slot-Gewinn wird anders eingeordnet als viele kleinere Resultate, selbst wenn sie später gemeinsam überwiesen werden. Umgekehrt macht eine hohe Kontosumme aus vielen einzelnen Ergebnissen nicht automatisch ein einziges Gewinnereignis.

Casino ohne Einzahlungslimit Schweiz: Regeln erklärt

Für 2026 liegt eine abweichende Angabe vor: Eine Quelle nennt weiterhin CHF 1 Million für Online-Casinospiele, während eine andere für regulierte Casinogewinne einen steuerfreien Betrag bis CHF 1.071.000 nennt. Diese Differenz sollte nicht stillschweigend aufgelöst werden. Die konkrete Behandlung muss deshalb anhand der anwendbaren Regelung und der kantonalen Steuerpraxis geprüft werden.

Einsätze und Verluste getrennt betrachten

Bei Online-Casinospielen können eingezahlte Einsätze nach einer der vorliegenden Darstellungen bis zu einem jährlichen Höchstbetrag von CHF 25.000 von steuerpflichtigen Gewinnen abgezogen werden. Eine andere Angabe spricht von abgebuchten Einsätzen im Steuerjahr und einer Grenze zwischen CHF 25.000 und CHF 26.800, abhängig vom Kantonsrecht. Die Quellenlage ist an diesem Punkt nicht einheitlich.

Das bedeutet nicht, dass jede negative Spielrunde automatisch mit einem Gewinn verrechnet werden darf. Für Gelegenheitsspieler sind Verluste grundsätzlich nicht von Casinogewinnen abziehbar. Ein hoher Einzelgewinn bleibt daher zunächst als eigenes Ergebnis zu betrachten; die spätere Spielbilanz ersetzt diese Einordnung nicht.

Wer wissen will, wie hoch Gewinne im Online-Casino tatsächlich ausfallen können, muss deshalb drei Ebenen auseinanderhalten: das einzelne Resultat, die anschließende Kontobewegung und die steuerliche Behandlung. Erst diese Trennung zeigt, warum Aussagen über das Casino mit den „besten Gewinnen“ oder die meisten Auszahlungen ohne konkrete, geprüfte Grundlage wenig aussagen. Offizielle Quellen veröffentlichen keine belastbare Rangliste einzelner Casinos nach der Höhe ihrer Spielgewinne.

Spielautomaten: Einzelgewinne, Jackpots und die Millionengrenze

Bei Spielautomaten entsteht ein Gewinn zunächst in einer einzelnen Spielrunde. Ein Dreh liefert ein bestimmtes Ergebnis; genau dieses Ergebnis bildet die maßgebliche Einheit. Entscheidend ist deshalb nicht, wie oft das Spielerkonto im Laufe der Zeit Geld gutgeschrieben bekommt, sondern ob eine Gutschrift einem klar abgrenzbaren Dreh oder einem eigenständigen Jackpot zugeordnet werden kann.

Einzelner Dreh Ein einzelnes Ereignis an einem Slot, das ein spezifisches Ergebnis liefert.

Jackpot Ein eigenständiges Ereignis, das als separater Betrag verbucht werden kann.

Tischspiel Ein abgeschlossenes Ergebnis, wie etwa eine beendete Hand oder eine Roulette-Runde.

Das klingt technisch, ist für hohe Gewinne an Spielautomaten aber der entscheidende Punkt. Eine lange Folge kleiner Treffer wird nicht automatisch zu einem einzigen Gewinnereignis, nur weil der Betrag später gemeinsam ausgezahlt wird. Umgekehrt kann ein Jackpot als eigenes Ereignis gelten, wenn er dem Konto gutgeschrieben oder ausgezahlt wird. Die Darstellung in der Kassen- oder Spielhistorie bleibt daher wichtiger als ein Werbeversprechen wie „Mega-Gewinne“.

Einzelner Dreh oder Jackpot?

Ein einzelner Slot-Dreh ist das naheliegendste Beispiel für ein Gewinnereignis. Die Spielrunde wird abgeschlossen, das Ergebnis steht fest und der zugehörige Betrag wird gutgeschrieben. Bei einer Gewinnkombination handelt es sich damit nicht automatisch um mehrere Gewinne, nur weil mehrere Symbole oder Auszahlungslinien beteiligt sind.

Ein Jackpot folgt einer anderen technischen Logik. Er kann durch einen einzelnen Dreh ausgelöst, danach aber als eigener Betrag verbucht werden. Für die steuerliche Einordnung ist deshalb zu klären, ob der Jackpot als gutgeschriebener oder ausgezahlter Jackpot dokumentiert ist. Nicht die Bezeichnung „Jackpot“ allein entscheidet, sondern die nachvollziehbare Zuordnung des Ergebnisses.

BNB-Casino-Vergleich Schweiz: Recht und Boni

Aus eigener Erfahrung mit Spielprotokollen ist genau hier die häufigste Unschärfe entstanden: Die Werbung zeigt einen großen Gesamtbetrag, während die Abrechnung mehrere Buchungen enthält. Für die Millionengrenze darf diese Darstellung nicht vorschnell zusammengezogen werden.

Buchungen sauber trennen.

Was bedeutet die Millionengrenze?

Bei einem Schweizer Online-Casino mit ESBK-Konzession sind Gewinne aus einem einzelnen Ereignis bis zu CHF 1 Million steuerfrei. Das kann einen einzelnen Slot-Dreh oder einen gutgeschriebenen beziehungsweise ausgezahlten Jackpot betreffen. Überschreitet dieses individuelle Ereignis die Grenze, ist nur der darüber liegende Betrag steuerpflichtig.

Bei der Bezifferung für 2026 besteht allerdings eine dokumentierte Abweichung: Eine Fassung nennt für Online-Casinospiele weiterhin die Steuerfreigrenze von CHF 1 Million, während eine andere Fassung für regulierte Casinogewinne ab dem 1. Januar 2026 einen steuerfreien Betrag von CHF 1.071.000 nennt. Diese Differenz sollte nicht durch eine scheinbar eindeutige Aussage verdeckt werden. Die konkrete Behandlung ist anhand der maßgeblichen Rechtsgrundlage und der zuständigen Steuerstelle zu prüfen.

Online-Casino mit 1 Franken Mindesteinzahlung

Auch bei den abziehbaren Einsätzen weichen die Angaben voneinander ab. Eine Fassung nennt für Online-Casinospiele eingezahlte Einsätze bis zu einem jährlichen Höchstbetrag von CHF 25.000; eine andere spricht von abgebuchten Einsätzen bis maximal CHF 25.000 bis CHF 26.800, abhängig vom Kantonsrecht. Für einen einzelnen Spielautomatengewinn ersetzt diese Abzugsfrage nicht die Prüfung des konkreten Ereignisses.

Die Formulierung „beste Spielautomaten für beste Gewinne“ beschreibt daher keine steuerliche Kategorie. Ebenso gibt es keine belastbare Aussage, wie sich ein Gewinn am Spielautomaten sicher erzielen lässt. Slot-Ergebnisse bleiben einzelne Spielereignisse; Videos oder Werbeanzeigen über hohe Gewinne verändern diese Einordnung nicht.

Casino-Gewinne und Steuern: Was in der Schweiz steuerfrei bleibt

Bei der Frage «Casino-Gewinne Steuern» zählt in der Schweiz nicht zuerst die Höhe des Gewinns, sondern die rechtliche Herkunft des Angebots. Gewinne aus einem konzessionierten Schweizer Casino sind grundsätzlich von der Einkommenssteuer befreit. Das gilt sowohl für stationäre Spielbanken als auch für deren zugelassene Online-Angebote.

Die Steuerbefreiung beruht auf dem Bundesrecht. Sie gilt deshalb schweizweit für die Bundessteuer sowie für die kantonalen und kommunalen Einkommenssteuern. Für die konkrete Umsetzung bleibt jedoch das Steueramt am Wohnort zuständig. Dort liegen die Ansprechpartner für Formulare, Nachweise und Rückfragen. Bundesrecht schafft die Grundlage. Das kantonale Verfahren entscheidet über die praktische Abwicklung.

Wann Casino-Gewinne steuerfrei sind

Steuerfrei sind Geldspielgewinne, wenn sie aus einem Schweizer Casino stammen, das über die erforderliche Konzession verfügt. Bei einem Online-Casino muss der Betrieb unter einer ESBK-Konzession stehen. Diese Voraussetzung ist nicht bloße Formsache: Ohne sie fehlt die Grundlage für die besondere Behandlung konzessionierter Schweizer Angebote.

Rechtliche Herkunft Gewinne von Offshore-Anbietern ohne Schweizer ESBK-Konzession sind grundsätzlich steuerpflichtig und unterliegen der Einkommenssteuer.

Aus meiner Erfahrung wird an dieser Stelle häufig zu stark auf den Markennamen geschaut. Das ist der falsche Prüfpunkt. Entscheidend ist nicht, wie professionell eine Website wirkt oder welche Zahlungsarten sie anbietet. Entscheidend ist die Konzession des Schweizer Casinobetriebs. Die rechtliche Einordnung folgt der Bewilligung, nicht der Werbung.

Kurz gesagt: Konzession entscheidet.

Müssen steuerfreie Gewinne angegeben werden?

Gewinne aus lizenzierten Schweizer Casinos müssen grundsätzlich nicht in der Steuererklärung angegeben werden. Das unterscheidet sie von steuerbaren Einkünften, bei denen eine vollständige Deklaration erforderlich ist. Die Steuerfreiheit bedeutet hier also nicht nur, dass keine Einkommenssteuer anfällt; grundsätzlich besteht für diese Gewinne auch keine entsprechende Deklarationspflicht.

Bei Unsicherheit über die konkrete Einordnung bleibt das kantonale Steueramt die zuständige Stelle. Das gilt besonders dann, wenn eine Zahlung nicht eindeutig aus einem Spielgewinn stammt oder wenn neben dem Gewinn weitere Gutschriften vorhanden sind. Eine steuerfreie Behandlung darf nicht automatisch auf jede Kontobewegung eines Casino-Kontos übertragen werden.

Was «steuerfrei» nicht bedeutet

«Steuerfrei» heißt nicht, dass jede Verbindung zu einem Casino steuerlich bedeutungslos ist. Die Befreiung bezieht sich auf Gewinne aus konzessionierten Schweizer terrestrischen und Online-Casinos. Andere Arten von Gutschriften können gesondert beurteilt werden. Maßgeblich bleibt deshalb, wodurch die Zahlung entstanden ist und welchem Betreiber das Angebot rechtlich zugeordnet werden kann.

Auch die kantonale Zuständigkeit verschwindet nicht durch die bundesrechtliche Grundregel. Das Wohnkanton-Steueramt prüft Fragen zur Deklaration und zu verlangten Belegen. Der rechtliche Rahmen ist einheitlich, die zuständige Verwaltung vor Ort.

Dogecoin-Casino-Vergleich Schweiz: Recht und Bedingungen

Casino-Gewinne 2026 versteuern: Schwellenwert, Deklaration und Abzüge

Für das Steuerjahr 2026 steht bei regulierten Geldspielgewinnen ein Schwellenwert im Mittelpunkt. Die geprüften Angaben sind jedoch nicht einheitlich: Eine Fassung nennt für regulierte Casinogewinne, Lotterien und Online-Spiele ab dem 1. Januar 2026 einen steuerfreien Betrag bis CHF 1.071.000. Eine andere Fassung nennt für Online-Casinos weiterhin eine Steuerfreigrenze von CHF 1 Million. Dieser Widerspruch darf nicht stillschweigend aufgelöst werden. Für eine verbindliche Einordnung bleibt deshalb die zuständige kantonale Steuerbehörde maßgeblich.

Nach der zweiten Regelversion wird bei Online-Casinospielen nur der Betrag steuerpflichtig, der über CHF 1 Million liegt. Die abweichende Fassung behandelt dagegen den Betrag bis CHF 1.071.000 als steuerfrei. Entscheidend ist in beiden Darstellungen nicht die gesamte Jahressumme, sondern die gesetzliche Einordnung des jeweiligen regulierten Gewinns und die für 2026 anwendbare Bemessung.

Was in der Steuererklärung erscheint

Gewinne aus einer konzessionierten Schweizer Spielbank sind nicht einfach vollständig wegzulassen. Sie müssen als steuerfreie Einkünfte deklariert werden. Dadurch bleibt die Information gegenüber der Steuerbehörde nachvollziehbar, ohne dass der steuerfreie Betrag als steuerbares Einkommen behandelt wird.

Das ist ein anderer Vorgang als die Besteuerung eines übersteigenden Betrags. Wird nach der anzuwendenden Regel ein Teil des Gewinns steuerpflichtig, gehört nur dieser Teil in die steuerliche Berechnung. Die konkrete Behandlung erfolgt über die Einkommenssteuer sowie die direkten kantonalen und kommunalen Angaben.

Welche Einsätze abgezogen werden können

Für Online-Casinospiele können eingezahlte Einsätze vom steuerpflichtigen Gewinn abgezogen werden. Auch hier liegen zwei geprüfte Angaben vor. Die eine nennt einen jährlichen Höchstbetrag von CHF 25.000. Die andere spricht von abgebuchten Einsätzen bis etwa CHF 25.000 bis CHF 26.800, abhängig vom Kantonsrecht. Die Quellenlage ist somit auch bei diesem Abzug nicht deckungsgleich.

Richtig tun
  • Belege für Einzahlungen und Auszahlungen sammeln
  • Den Kontoverlauf zeitlich und sachlich prüfen
  • Steuerfreie Einkünfte in der Erklärung deklarieren
Fehler vermeiden
  • Den Kontostand mit einem Einzelgewinn gleichsetzen
  • Den Namen des Anbieters mit der Konzession verwechseln
  • Verluste automatisch mit Gewinnen verrechnen wollen

Für die Deklaration sollten Einzahlungen, Spielkontoauszüge und Auszahlungsbelege getrennt aufbewahrt werden. Ohne nachvollziehbare Unterlagen lässt sich schwer zeigen, welcher Betrag tatsächlich als Einsatz angefallen ist. Die kantonalen Formulare und Nachweisanforderungen können voneinander abweichen. Genau dort liegt die praktische Prüfung.

Bei Unsicherheit zählt nicht die Werbeaussage des Casinos, sondern die steuerliche Vorgabe des Wohnkantons. unerquicklich

Roulette, Slots und hohe Gewinne: Wo die Steuergrenze greift

Bei hohen Gewinnen entscheidet nicht zuerst die Spielart, sondern die Abgrenzung des einzelnen Gewinnereignisses. Für Online-Casinospiele gilt die Schwelle von CHF 1 Million nicht für die Jahressumme, das gesamte Spielerkonto oder eine später zusammengefasste Auszahlung. Maßgeblich ist vielmehr das Ergebnis, das unmittelbar aus einem abgeschlossenen Spielvorgang entsteht.

Roulette: ein abgeschlossenes Ergebnis

Beim Online- oder mobilen Roulette ist ein einzelnes Roulette-Ergebnis das relevante Ereignis. Mehrere Einsätze innerhalb derselben abgeschlossenen Runde werden nicht allein deshalb zu getrennten Gewinnen, weil sie auf unterschiedlichen Feldern liegen. Entscheidend ist, welches Ergebnis das Spielsystem als abgeschlossene Runde beziehungsweise als Auszahlung dieses Ergebnisses ausweist.

Dasselbe gilt für Video-Roulette und andere Tischspiele. Die Bezeichnung „sicheres Casino“ sagt steuerlich nichts aus. Entscheidend ist, ob das Angebot unter einer ESBK-Konzession betrieben wird und wie der konkrete Gewinn dokumentiert ist. Eine Rangliste der Casinos mit den höchsten Roulettegewinnen lässt sich aus den vorliegenden amtlichen Angaben nicht ableiten.

Online-Casino ohne Begrenzung Schweiz: Fakten

Slots: Dreh, Ergebnis und Jackpot

Bei Spielautomaten kann ein einzelner Slot-Dreh als Gewinnereignis gelten. Ein hoher Betrag, der diesem Dreh unmittelbar zugeordnet und dem Spielerkonto gutgeschrieben wird, ist daher nicht automatisch mit sämtlichen späteren Kontobewegungen zusammenzurechnen. Ein Jackpot kann ebenfalls als eigenes Gewinnereignis gelten, wenn er gutgeschrieben oder ausgezahlt wird.

Die Suche nach Spielautomaten mit hohen Gewinnen, beliebten Slots mit hohen Jackpots oder „echten“ Gewinnen über Casino-Apps verändert diese steuerliche Logik nicht. Für einzelne Spiele, maximale Jackpots, Anbieter-Ranglisten oder eine verlässliche Gewinnstrategie liegen hier keine geprüften Angaben vor. Auch die Frage, wie man an Slots gewinnt, lässt sich nicht seriös mit einer Methode beantworten.

Der nüchterne Punkt bleibt:

Ein Ergebnis zählt einzeln.

Wo die Grenze greift

Für Online-Casinospiele wird eine Steuerfreigrenze von CHF 1 Million genannt; steuerpflichtig ist nur der darüber liegende Betrag. Bei Online-Spielbankengewinnen über dieser Grenze fällt eine Verrechnungssteuer von 35 Prozent an.

Allerdings bestehen für 2026 abweichende Angaben: Eine weitere Fassung nennt für regulierte Casinogewinne einen steuerfreien Betrag bis CHF 1.071.000. Diese Differenz darf nicht stillschweigend aufgelöst werden. Für die konkrete Veranlagung ist deshalb die anwendbare Rechtsgrundlage beziehungsweise die Auskunft der zuständigen Steuerbehörde maßgeblich.

Eine zusammengefasste Auszahlung mehrerer Roulette-, Slot- oder Tischspielergebnisse macht aus mehreren Ereignissen nicht nachträglich ein einziges. Umgekehrt wird ein einzelner Jackpot nicht zur Jahressumme, nur weil weitere Gewinne auf demselben Konto liegen. Entscheidend bleiben Spielabschluss, Gutschrift und die dazugehörige Abrechnung.

Online-Casino ohne Mindesteinzahlung in der Schweiz

Gewinne im Online-Casino versteuern: Schweizer Lizenz oder Offshore-Anbieter

Bei der steuerlichen Einordnung von Gewinnen im Online-Casino zählt nicht zuerst der Markenname. Entscheidend ist die Herkunft des Angebots: Wird das Casino von einer Schweizer Spielbank mit aktueller Konzessionserweiterung für den Online-Betrieb geführt, oder handelt es sich um einen ausländischen beziehungsweise nicht lizenzierten Anbieter?

Schweizer Konzession als entscheidendes Kriterium

Die Steuerbefreiung für Gewinne aus einem Schweizer Online-Casino setzt voraus, dass das Angebot unter einer ESBK-Konzession betrieben wird. Maßgeblich ist daher, ob der Betreiber nachweislich zu einem aktuell ESBK-lizenzierten Schweizer Casinobetrieb gehört.

Ein bekannter Markenname ersetzt diesen Nachweis nicht. Auch eine ausländische Lizenz, etwa eine Curacao-Lizenz oder eine Zulassung durch die Malta Gaming Authority, macht ein Angebot nicht zu einem Schweizer Online-Casino. Aus Sicht der Schweizer Steuerbehandlung bleibt die Konzessionsgrundlage entscheidend.

Die ESBK führt autorisierte Betreiber in einer öffentlich einsehbaren amtlichen Aufstellung. Zusätzlich muss ein lizenziertes Online-Casino seine Konzessionsnummer auf der Website angeben. Diese Angaben sind belastbarer als Werbeaussagen wie „seriös“, „reguliert“ oder „sicher“.

Kurz gesagt: Schweizer Konzession, andere Einordnung.

Offshore-Anbieter und steuerbare Gewinne

Bei einem ausländischen oder nicht lizenzierten Anbieter greift die schweizerische Steuerbefreiung grundsätzlich nicht. Steuerbare Gewinne aus Offshore-Angeboten gehören grundsätzlich zur Einkommenssteuer sowie zur direkten Bundessteuer und zu den kantonalen und kommunalen Steuern.

Für die Frage, ob Gewinne im Online-Casino versteuert werden müssen, ist deshalb nicht allein der Sitz der Website oder die verwendete Marke relevant. Ausschlaggebend ist, ob das Angebot nachweislich einem aktuell ESBK-konzessionierten Schweizer Casinobetrieb zugeordnet werden kann.

Online Casinos ohne Sperrdatei in der Schweiz

Hohe Gewinne im Casino werden durch eine ausländische Lizenz nicht automatisch steuerfrei. Ebenso führt die Darstellung einer Website als „Schweizer Casino“ noch nicht zur steuerlichen Behandlung eines konzessionierten Schweizer Angebots. Entscheidend bleibt die überprüfbare rechtliche Zuordnung des Betreibers.

Echte Slot-Gewinne und ihre steuerliche Einordnung

Bei Slots ist zunächst zu klären, wodurch eine Gutschrift überhaupt entstanden ist. Ein echter Spielgewinn beruht auf einem abgeschlossenen Slot-Dreh. Das Ergebnis wird dem Spielerkonto als Gewinn aus dieser konkreten Spielrunde gutgeschrieben. Auch ein Jackpot kann als einzelnes Gewinnereignis gelten, wenn er gutgeschrieben oder ausgezahlt wird. Entscheidend ist nicht die Werbesprache des Casinos, sondern der Vorgang, der die Zahlung ausgelöst hat.

Davon zu trennen sind Bonusguthaben, Cashback und Werbezahlungen. Solche Beträge können an eine Aktion, eine Einzahlung oder andere Bedingungen geknüpft sein. Sie sind deshalb nicht automatisch mit einem echten Gewinn aus einem Slot-Dreh gleichzusetzen. Auch sonstige Gutschriften können steuerlich anders behandelt werden. In der Praxis sollte die Abrechnung erkennen lassen, ob ein Betrag aus dem Spielergebnis stammt oder aus einer Promotion.

Gutschrift Erste Einordnung
Gewinn aus einem abgeschlossenen Slot-Dreh Spielbezogener Gewinn
Gutgeschriebener oder ausgezahlter Jackpot Eigenständiges Gewinnereignis
Bonusguthaben Nicht automatisch echter Spielgewinn
Cashback oder Werbezahlung Kann steuerlich anders behandelt werden

Für die steuerliche Betrachtung von Online-Casino-Gewinnen wird eine Freigrenze von CHF 1 Million genannt; steuerpflichtig wäre danach nur der darüber liegende Betrag. Für die Regelung ab 2026 findet sich daneben die abweichende Angabe, bei regulierten Casinogewinnen gelte ein steuerfreier Betrag bis CHF 1.071.000. Diese Differenz darf nicht stillschweigend geglättet werden. Die konkrete Zuordnung hängt daher von der maßgeblichen Rechtsgrundlage und der Einordnung des Betrags ab.

„Echte Gewinne“ ist somit keine Bezeichnung für jede Kontobewegung. Maßgeblich bleibt die Herkunft. Ein Slot-Ergebnis ist anders zu prüfen als Cashback oder ein Werbebetrag. Genau diese Trennung verhindert, dass hohe Gutschriften vorschnell als steuerfreie Casino-Slots-Gewinne behandelt werden.

Die größten Casino-Gewinne: Was sich daraus steuerlich ableiten lässt

Bei den größten Casino-Gewinnen aller Zeiten stehen oft Rekordgeschichten im Vordergrund. Für die Schweizer Steuerpraxis ist jedoch nicht der Name des Gewinners entscheidend, sondern die Einordnung des einzelnen Gewinnereignisses. Ein außergewöhnlich hoher Betrag löst keine eigene Kategorie aus. Maßgeblich sind Herkunft, Konzession und die Art der Gutschrift.

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Bei einem Online-Spielbankengewinn über einer Million Franken greift die Verrechnungssteuer. Sie beträgt 35 Prozent des Betrags, der die Millionengrenze übersteigt. Der Abzug erfolgt nicht erst durch eine spätere Entscheidung der Steuerbehörde: Der Anbieter erhebt die Verrechnungssteuer automatisch.

Das ist der entscheidende Unterschied zwischen einer spektakulären Auszahlung und dem tatsächlich verfügbaren Betrag. Auf dem Spielerkonto kann der Gewinn zunächst sichtbar sein; bei der Auszahlung wird der gesetzlich vorgesehene Steuerabzug berücksichtigt. Eine große Gutschrift bedeutet deshalb nicht, dass der gesamte Betrag ohne weitere steuerliche Folgen ausbezahlt wird.

Meldepflicht und Rückforderung

Für sehr hohe Gewinne besteht außerdem eine Meldepflicht des Anbieters. Die Information über den Gewinn und den vorgenommenen Abzug gehört damit nicht allein in die Unterlagen des Spielers. Sie wird im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben weitergegeben.

Die einbehaltene Verrechnungssteuer ist kein endgültiger Verlust. Sie kann in der Steuererklärung geltend gemacht und zurückgefordert werden. Dafür müssen die Angaben zur Auszahlung und zum Steuerabzug nachvollziehbar bleiben. Aus der Praxis ist bekannt: Bei außergewöhnlichen Beträgen zählt die Dokumentation mehr als jede Rekordüberschrift.

Nicht der Rekord macht den Fall kompliziert. Die Zuordnung tut es.

Welche Gewinne sind in der Schweiz steuerfrei?

Gewinne aus lizenzierten Schweizer terrestrischen und Online-Casinos sind grundsätzlich von Bundes-, Kantons- und Gemeindeeinkommenssteuern befreit. Bei Online-Casinospielen gilt die Steuerfreiheit pro Gewinnereignis bis zu CHF 1 Million.

Sind Gewinne aus Schweizer Online-Casinos bis 1 Million steuerfrei?

Ja, Gewinne aus einem aktuell ESBK-konzessionierten Schweizer Online-Casino sind pro individuellem Gewinnereignis bis zu CHF 1 Million steuerfrei. Die Grenze gilt nicht für die Jahressumme, den Kontostand oder eine zusammengefasste Auszahlung.

Muss ich einen Gewinn von 500’000 CHF im Online-Casino melden?

Nein, ein Gewinn von CHF 500’000 aus einem aktuell ESBK-konzessionierten Schweizer Online-Casino liegt im steuerfreien Bereich und muss grundsätzlich nicht als steuerbares Einkommen angegeben werden. Die Unterlagen zum Spielverlauf und zur Auszahlung sollten dennoch aufbewahrt werden.

Wie viele Steuern müssen Casinos zahlen?

Bei Online-Spielbankengewinnen über CHF 1 Million wird eine Verrechnungssteuer von 35 Prozent erhoben und vom Anbieter automatisch einbehalten. Die einbehaltene Steuer kann in der Steuererklärung geltend gemacht und zurückgefordert werden.

Ausländische Online-Casinos: Legal oder illegal?

Ausländische beziehungsweise nicht lizenzierte Online-Casinos sind in der Schweiz nicht als konzessionierte Schweizer Angebote zugelassen. Gewinne daraus sind vollständig steuerpflichtig und unterliegen der Einkommenssteuer sowie der direkten Bundessteuer und den kantonalen und kommunalen Steuern.

Spielerschutz

Erstellt vom Redaktionsteam „Casino Ohne Lizenz”.

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